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Unter Kapitalmarkt wird der organisierte börsliche und außerbörsliche Handel von Wertpapieren, der einer staatlichen Aufsicht untersteht, verstanden. Gehandelt werden neben Aktien, Schuldverschreibungen, Genussscheinen und Namenspapieren auch sogenannte Finanzinnovationen wie Derivate.

Daneben gibt es den sogenannten Grauen oder Freien Kapitalmarkt. Innerhalb dieses Marktes werden vor allem Anteile an Publikumspersonalgesellschaften, oft in Form von geschlossenen Fonds, veräußert. Eine Rückgabe der Anteile ist meist ausgeschlossen und ein Weiterverkauf scheitert zumeist an einem fehlenden Interessenten / Markt.

Zum Kapitalmarktrecht gehören unter anderem folgende Rechtsgebiete:

Börsengeschäft

Beim Börsen- bzw. Termingeschäft werden vor allem über Wertpapiere und Devisen zu gleichartigen Bedingungen Verträge geschlossen. Die Erfüllung erfolgt erst zu einem späteren Termin.

Effektengeschäft

Bei einem Effektengeschäft kauft oder verkauft eine Bank Wertpapiere für ihre Kunden.

Depotgeschäft

Die Abwicklung der Effektengeschäfe sowie die Verwaltung und Verwahrung der Wertpapiere erfolgt über das Depot.

Wertpapierhandelsrecht

Das Wertpapierhandelsrecht wird durch eine Vielzahl von Gesetzten geregelt, wobei das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) den Schwerpunkt bilden.

Investmentrecht

Investmentfonds sind von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltete gemeinschaftliche Kapitalanlage, ein sogenanntes Publikums-Sondervermögen.

Finanzprodukte

Finanzprodukte sind z.B. Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Devisen, Rechnungseinheiten und Derivate.

Prospektrecht und Prospekthaftung

Der Herausgeber von Wertpapieren ist verpflichtet, vor der Vermarktung des Wertpapiers einen richtigen und vollständigen Prospekt herauszugeben. Auf einer falschen oder unzureichenden Prospektangabe begründen sich Schadensersatzforderungen der jeweiligen Erwerber.

Anlageberatung und Aufklärungspflichten

Sobald zwischen der Bank und dem Kunden ein Beratervertrag zustande gekommen ist, hat die Bank sowohl anlegergerecht als auch anlagegerecht zu beraten. Sie muss dem Kunden die jeweils erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen, damit dieser unter Berücksichtigung der Risiken eine Entscheidung treffen kann.

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